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Fliegen will ich

Ein nüchterne Morgen beginnt, die Müdigkeit ist in meinem Augen zusehen, doch der Tag ruft leise meinen Namen: >>Jay. Jay! << Schlaff setze ich einen Fuß vor den anderen und schaffe es gerade so zum Badezimmer. Wenn der Tag deinen Namen ruft, kannst du nicht liegen bleiben, sondern musst dieser leisen Stimme folgen die dich ruft. Das kalte Wasser mit dem ich meinen Geist und Körper wecken will, läuft über mein Gesicht und tropf auf den Boden. Und ich frage mich 'Macht das überhaupt einen Sinn?'. Ohne die Antwort auf meine Frage wissen zu wollen, betrachte ich mein müdes Gesicht im Spiegel. 'Bin ich das wirklich?' Die Augenringe und meine müde Haut sehen nicht gerade einladend aus und auch meine verwuschelten, etwas fettigen Haare sehen heute Morgen nicht aus wie die einer richtigen Lady. Doch der Tag ruft weiter meinen Namen: >>Jay... Jay! << Und ich weiß ich muss dieser leisen Stimme folgen, denn es führt kein Weg daran vorbei. Träge schleppt sich mein müder Körper die ersten Treppenstufen hinuter, wo die Küche schon auf mich wartet. Mein Füße tragen mich direkt zum Kühlschrank und obwohl ich weiß, das er nicht wirklich voll ist öffnen ich ihn trotzdem, in dem Glauben doch noch etwas Essbares für mich zu finden. Aber der Tag ruft mich noch immer leise: >>Jay! Jay! << Ich lasse alles unberührt wie es ist und schlüpfe in meine Schuhe. Vielleicht wecken mich ja die ersten Sonnenstrahlen, die den Mai so genießbar machen. Ich mache den ersten Schritt aus dem Haus, denn ich höre wie der Tag leise meinen Namen flüstert: >>Jay...Jay... << Ein kühler Wind weht mir ins Gesicht und ich sehe nach oben zum Himmel, doch er ist grau. Grau, sowie ich an diesem Morgen auch. Ich fühle mich schwer und leer und irgendwie sagt mir ein kleine, hässliche Stimme in mir das dieser Tag nichts mit sich bringt. Doch ich höre wie der Tag mich fröhlich ruft: >>Jay! Jay... Jay! << Die Sonne ist nicht da, der Himmel sieht aus wie ich und irgendwie sollte ich in meinem Bett liegen und schlafen, doch ich vertraue der Stimme die mich ruft. Meine Füße laufen, Schritt für Schritt, ich weiß nicht wohin Sie mich tragen, doch ich vertrau darauf das es richtig ist. Noch immer lässt die Sonne sich nicht blicken aber der Tag ruft mich: >>Jay! << Also folge ich der Stimme weiter, hoffend noch etwas zuerleben, hoffend das die Sonne mir heute noch ins Gesicht lacht. Nun stehe ich weit oben auf einem Berg, der Wind bläßt mich fast weg und tief in mir drin wünsche ich mir er würde mich einfach weg pusten. 'Nur einmal fliegen' Aber der Wind lacht und flüster: >>Du bist nicht zum fliegen gemacht. << Ich schließe meine Augen atme tief das Leben ein, lass den Wind meine Haare in der Luft wehen und lasse mich einfach los. Denke nicht darübr nach was ich bin, wer ich bin, warum ich hier bin, nein ich lasse meine Gedanken frei. Und Sie fliegen! Überalles hinweg! Wildgänse fliegen neben mir und die Sonne durchbricht die graue Wolkendecke. 'Ich fliege!' So hoch, so frei, so glücklich! Wer hat gesagt ich sei nicht zum fliegen gemacht? Der Wind? Aber da flüsterte der Tag: >>Du fliegst, weil du träumst. Du fliegst, weil du glaubst, Du fliegst, weil dein Herz frei ist. <<

 

27.5.12 12:54

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